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Die Geschichte der Sonnenbrille

Die erste Sonnenbrille – Ein Wintermärchen?

Wir verbinden die Sonnenbrille automatisch mit Sommer, doch tatsächlich wurden die ersten Vorgänger des Sonnenschutzes von Völkern erfunden, die ihre Heimat im Schnee hatten. Der Grund: Schnee reflektiert bis zu 95% des Lichts zurück. Um ihre Augen zu schützen, mussten sie erfinderisch werden: Walknochen oder Karibu-Hörner wurden mit schmalen Sehschlitzen versehen – die Geburtsstunde der ersten Sonnenbrillen! So konnten die Träger noch etwas sehen, ohne durchgängig die Augen zusammenzukneifen.

In Südeuropa wussten die Menschen bereits früh, dass man mit gefärbtem Glas vor den Augen leichter in die Sonne blicken konnte. Kaiser Nero beispielsweise beobachtete das Treiben im Kolosseum durch geschliffene Smaragde.

Farbige Gläser werden zum Luxusobjekt

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurden Sonnenbrillen revolutioniert: Um die Augen vor der Sonne zu schützen, wurden farbige Gläser direkt in die Brillenfassung eingebaut. Man hatte so nicht nur die Hände frei – was wesentlich praktischer war – auch der Grundstein für heutige Sonnenbrillen war gelegt. Der Dresdner Forscher Albert von Pflugk erkannte, dass grüne Gläser hierbei wesentlich effizienter waren, als blaue. Eine Brille mit grün gefärbten Gläsern war jedoch schwer herzustellen und somit ein Einzelstück, das nur wenigen Menschen vorbehalten war.

Bei den mittelalterlichen Sonnenbrillen ging es damals allerdings nur darum, die Helligkeit zu regulieren. Die schädliche Auswirkung der UV-Strahlen war noch nicht bekannt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnte die Gefahr durch UV-Strahlung nachgewiesen werden.

 

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Farbige Gläser gibt es heute in großer Auswahl – früher waren sie nur wenigen vorbehalten.

Der Aufstieg zum modischen Accessoire

Seit Sportler und Schauspieler die Sonnenbrille Beginn der 1920er Jahre für sich entdeckten, steigt die Beliebtheit des Sonnenschutzes ununterbrochen. Die Sonnenbrille wird jetzt auch in Innenräumen gesellschaftsfähig und steigt langsam zum Fashion- und Lifestyleprodukt auf. Dieser Aufschwung liegt vor allem in ihrer Verfügbarkeit: In den späten 1920er Jahren werden Sonnenbrillen dank Fließbandproduktion zum Massenprodukt – und für jedermann erschwinglich. Seitdem kommen immer wieder neue Trends, Glasfarben und Modelle auf den Markt.

Heute ist sie aber viel mehr als nur ein modischer Artikel. Der Europäische Standard EN 1836:2005 legt fest, dass Sonnenbrillen einen vollständigen UV-Schutz liefern, wenn im Bereich von bis zu 380nm (Nanometer) eine maximale Transmission von 5% vorliegt. Es hat sich jedoch mittlerweile etabliert, einen Schutz bis 400nm zu gewährleisten.

So ist es heute auch mit günstigen Modellen möglich, seinen Augen ausreichend Schutz zu bieten und dabei den persönlichen Stil zu unterstreichen.  

Du möchtest weitere Infos zu Sonnenbrillen?

Hier gibt es Tipps zur richtigen Wahl bei Filterkategorien und Co.

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